Der »Guardian« zählt ihn zu den Top Ten der Jazzclubs in Europa
Im Februar kürte die britische Zeitung »The Guardian« den Jazzclub »Donau115« zu den zehn besten Jazzclubs Europas. Auch der Fernsehsender »Arte« hat über ihn berichtet.
Kaum zu glauben, dass dieser kleine Club in der Neuköllner Donaustraße, in den kaum mehr als 40 Leute passen, es zu so großem Ansehen gebracht hat. Aber gerade die Enge und die Intimität zeichnen ihn aus und haben ihn weit über Berlins Grenzen hinaus bekannt gemacht. Im Jahr 2015 erhielt das dreiköpfige Betreiberteam den deutschen Spielstättenprogrammpreis »Applaus«.

Bei der Gründung im Jahr 2012 war laut Niklas Alt, einem der Betreiber des Clubs, nicht abzusehen, dass daraus eine Jazzbar wird. Das ergab sich eher zufällig, nachdem mit Alt befreundete Jazzmusiker in der Bar auftraten. »Donau115« – Geheimtipp für Kenner weiterlesen


Um sich zu beruhigen, setzt sie sich auf den Balkon in ihren Liegestuhl zum Fingernägellackieren: schwarz, rot, anderes rot, grün, transparent; schwarz mit roten Sprenkeln, schwarz mit grünen Sprenkeln, braun mit schwarzen Sprenkeln, transparent, transparent. Ihr Gesicht verfärbt sich dunkel, und dann platzt es aus ihr heraus: »Ick meine, er is hier jeboren, zur Schule jejangen, er arbeitet hier und allet, aber det lassen se ihn nich machen!« Ich sage lieber nichts und warte ab. Selbst Jan Klode, der unter ihrem Stuhl liegt, hört auf zu hecheln und rührt sich nicht mehr. 

















schmale, selbstgemachte Abstandhalter aus Pappe geschoben. »Du weißt ganz genau, dass ich ein halbes Jahr lang nichts anderes mehr gemacht habe, als eine Wohnung in Neukölln zu suchen. Jeden Tag habe ich direkt nach dem Aufwachen und noch vor dem Aufstehen in meine Mails und Apps geguckt. Jeden Tag habe ich mindestens fünf Besichtigungstermine vereinbart. Jedes Mal waren 





