Archiv der Kategorie: Kunst

Neue Fotospiele

Wolfgang Schnell stellt neue Werke aus

Der gelernte Stadtplaner und überzeugte Neuköllner Wolfgang Schnell zeigt seine aktuellen Werke. Aus Fotos, die er spiegelt, verfremdet und wieder zusammensetzt, entstehen abstrakte Ansichten. Die ursprünglichen Fotos, die als Vorlage dienten, werden als Vergleich mit ausgestellt. Der Betrachter hat bei manchen Werken Sucharbeit zu leisten, den Ausschnitt, den Schnell bearbeitet hat, wieder zu finden. Die Motive, die der Künstler gewählt hat, sind Gebäude und Stadt­ansichten.

Foto: Wolfgang Schnell
Foto: Wolfgang Schnell

Die Ausstellung wird vom Galeriebetreiber vom »Präsenzwerk« Reinhard Lange aus der Selchower Straße eröffnet. Für die musikalische Unterhaltung garantiert der »Wensday Music Club« mit einer Zeitreise in die 60er und 70er Jahre für gute Laune.

Die Ausstellung ist vom 23. November bis zum 27. Dezember täglich ab 18:00 im Froschkönig, Weisestraße 17 zu besichtigen.
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Böhmische Rapsodie

Ein Dorf wird zur Ausstellung

Den Mittelpunkt der Ausstellung »Böhmische Rhapsodie« in der »Galerie im Saalbau« ist der mobile Ausstellungskubus  »FRITZ|DORF|STADT« Präsentiert wird hier die Geschichte  der vier Kolonistendörfer Nowawes, Friedrichshagen, Erkner und Rixdorf, die eine gemeinsame Gründungsgeschichte verbindet. Flüchtlinge fanden hier eine neue Heimat. In kleinen Texten, die in Schubladen versteckt sind, werden Einblicke in die Alltagsgeschichte dieser Siedlungen gegeben.

Fritz|Dorf|stadt.Foto: mr
Fritz|Dorf|stadt.                                                   Foto: mr

Parallel zur Ausstellung ist das Buch »Das Böhmische Dorf in Berlin – ein Rundgang« von Beate Klompmaker erschienen.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 18. Dezember.    mr

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Geschichten werden in Porträts erzählt

Wenn ein Mensch etwas im Leben geschafft hat, möchte er es am liebsten mit allen teilen. Es gibt mehrere Wege, dies zu tun. Sei es mit Musik, einem Buch, einem Film oder in Form von Bildern. »Bilder sagen mehr als tausend Worte«, ein Sprichwort, das wohl beinahe jeder kennt. In der Ausstellung »quer|schnitt« von Angelika Schneider-von Maydell sprechen die Malereien für ihre Künstlerin.

Schneider-von Maydell, deren künstlerischer Schwerpunkt auf der Porträtmalerei liegt, hat an der Berliner Hochschule der Künste studiert und in den 80er-Jahren zwei Staatsexamen bestanden. Am 12. Oktober stellte sie ausgewählte Werke aus den bisherigen Jahren ihrer Schaffenszeit vor. Die Malerin, die seit Jahren am Gymnasium Bildende Kunst unterrichtet, hat, wie der Name der Ausstellung schon vermuten lässt, einen Querschnitt durch ihr Leben gezogen. Angefangen bei einer Malerei, die sie als kleines Kind bei ersten Versuchen des konzentrierten Zeichnens zeigt. Am Ende ein Selbstportrait in einer neongelben Warnweste und mit einem Eis in der Hand. Zwischendurch einige Werke, die alte Menschen zeigen. Als Vorlage dienten Fotos aus einem alten Fotoalbum. Verwackelte Häuser, deren malerische Komplexität erst bei näherem Hinsehen bemerkt wird. Ausgewählte Bildserien runden die Ausstellung ab.

Can can.Foto: mr
Can Can.                                                              Foto: mr

Eröffnet wurde die Ausstellung am 12. Oktober unter anderem mit einer Laudatio von Holger Ambrosius, dem ehemaligen Schuleiter des Albert-Einstein-Gymnasiums. Für musikalische Untermalung sorgte das »Trio Mehrklang«. Angelika Schneider-von Maydell freute sich über das zahlreiche Erscheinen ihrer Freunde und Kollegen. Besonders gefreut habe sie sich über den Besuch  ihrer Schüler und auch ihrer ehemaligen Schüler.

Ausgestellt hat die Künstlerin ihre Malereien nicht nur in Deutschland, sondern unter anderem auch schon in Tschechien, Frankreich und der Schweiz. Noch bis zum 18. November 2012 hängen die Werke von Angelika Schneider-von Maydell in der Galerie im Körnerpark.           cr