Archiv der Kategorie: Basteln

Basteln mit Rolf

Tennisballschaf

Tennis darf trotz der Pandemie wieder gespielt werden. Also fallen dabei auch wieder abgespielte Tennisbälle zum Basteln an. Für mein »Ballschaf« brauchen wir zwei Tennisbälle, eine gute, kräftige Schere, vier Spiel(optimal »Mensch ärgere dich nicht«)steine, etwas (grüne?) Pappe, einen schwarzen Marker, Heißluftkleber, optional eine spitze Zange und natürlich auch wieder Lust zum Pfriemeln.
Aus einem Tennisball wird der Körper. Aus dem anderen schneiden wir den Schafskopf und die Ohren. Die werden mit Heißkleber auf den »Körper« geklebt und der Kopf charakteristisch bemalt. Dann eventuell mit der spitzen Zange den Ballfilz lockig zupfen, das gibt mehr Fülle. Die Spielsteine sind die Füße und werden unter den Körper und, zur besseren Stabilität, dann noch auf eine grüne Pappe geklebt. Fertig!

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Das »Unrad« aus Unrat

Ich habe ein Faible fürs Recycling und nutze »Unrat« gern auch zum Basteln. Leider bestehen viele Bioartikelverpackungen weiterhin aus Plastik. Als Plastik gegen dieses Plastik soll das »Unrad« stehen. Es braucht elf gleiche Plastikschälchen, zum Beispiel für Quark. Mein »Rad« steht auf einem Sockel; zum Befestigen darauf reicht Doppelklebeband und natürlich auch noch Lust zum Pfriemeln.
Die Quarkschalen werden, wie auf dem Bild, lose zu einem Kreis zusammen gesteckt. Mein Sockel ist eine Einmalverpackung aus Holz (für Datteln). Es geht aber auch ein Brett, oder ein Stück Well­pappe, oder… Zum Fixieren des Rades werden zwei schmale Streifen Doppelklebeband an die Stellen geklebt, die den Sockel berühren. Fertig ist das »Unrad«.

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Knorkiger Untersetzer

Anlässlich meines Corona-Pandemie-Lock­downs sammelten sich einige Weinkorken mehr an. Ihre Rücknahme zum Recyceln stellen leider immer mehr Läden ein, und zum Wegwerfen sind sie eigentlich zu schade. Daher entstand mal eben ein nahezu quadratischer Untersetzer. Er besteht aus 18 ungefähr gleichlangen Korken, die nur mit Kleber verbunden sind. Benötigt wird eine Heißklebepistole und natürlich Lust zum Pfriemeln.
Zuerst werden immer zwei Korken an ihrer Längsseite zusammengeklebt. Wir brauchen neun Paare. Die werden anschließend versetzt, wie auf dem Foto zu sehen ist, miteinander verklebt. Natürlich steht jedem frei, die Anordnung der Korken selbst zu bestimmen.

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Dosenkerl

Die Lockdownlockerungen bejubelt auch diese Getränkedose. Zum Nachmachen braucht es eine Getränkedose, eine Flachzange, eine kräftige Schere, einen Bohrer, schützende Handschuhe, Heißkleber und Lust zum Pfriemeln.
Der Öffnerring wird samt Lasche entfernt. Mit dem Bohrer (oder Filzstift) werden zwei »Augen« gemalt/gebohrt. Der Dosenboden wird unten so tief wie möglich abgeschnitten, die Dosenwände danach flachgedrückt und der Dosenkopf dazu im rechten Winkel abgeknickt (Handschuhe!).
Rechts und links vom flachen Teil einen 1 cm breiten Streifen schneiden, daraus werden die Arme. Der Rest ist für den Körper und die Beine. Damit die nun offenen Bleche der Beine und des Rumpfes sich nicht öffnen, werden sie an ihren Rändern gebördelt (umgebogen) und zusammengedrückt (Flachzange). Beine und Füße nach Gusto arrangieren.
Die Figur entweder hängen, anlehnen oder mit Heißkleber auf einem Sockel befestigen. Alles!

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Drahtesel

Die Pandemie-Verordnungen werden inzwischen gelockert. Radfahren war jedoch stets erlaubt und manche Bezirke überraschten mit Popup-Radwegen. Deshalb basteln wir uns einen Drahtesel.

Benötigt wird Draht von 1-2 Millimeter Stärke, gern auch aus Aluminium, Papier und Bleistift für die Vorlage, ein Drahtschneider, eine Zange,
ein Messer, eine Ahle, ein Weinkorken und wie immer, Lust zum Pfriemeln.
Meinen Esel oder eine andere Eselkontur aufs Papier zeichnen. Eine solche Vorlage erleichtert das Biegen. Anschließend den Korken vorsichtig längs plan schneiden, er ist der Sockel. Mit der Ahle zwei Löcher in den Korken stechen und die Beine des Drahtesels dort einstecken.
Fertig.

 

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Bücherboard aus Büchern

Viele entdecken im Lockdown wieder das Lesen. Aber nicht jedes Buch ist sammelnswert. Mein Vorschlag: die als Bücherboard recyceln. Benötigt wird ein Cuttermesser, ein Metall­lineal, eine Heißklebepistole, eine Holzleiste, ein Bleistift, eine Bohrmaschine und natürlich auch Lust zum Pfriemeln.
Zur Montage brauchen wir noch einen Holz- oder Steinbohrer, einen Dübel, eine Stockschraube mit Schlüsselfläche und passendem Schraubschlüssel, eine Mutter sowie eine Unterlegscheibe. Stockschrauben (gibt es einzeln im Baumarkt) haben ein Holz- und ein metrisches Gewinde.

Die Herstellung meines Einbuchboards ist exem­plarisch und gilt auch für größere Modelle (Bild1). Basteln mit Rolf weiterlesen

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EiPhone

Ostern fällt in den April. Da liegt es doch nahe, ein österliches Präsent, wie zum Beispiel ein EiPhone, unseren Lieben ins »Nest« zu legen. Dafür reicht ein gekochtes Ei, ein schwarzer Buntstift, etwas Ostergras und wie immer: Lust zum Pfriemeln.
Auf das gekochte Ei malen wir mit dem Buntstift eine Telefontastatur und ein rechteckiges Bildschirmfenster. Ob nun darauf noch »EiPhone« stehen soll, bleibt jedem selbst überlassen. Die Bemalung ist in wenigen Minuten erledigt. Ich habe bewusst auf einen lösungsmittelhaltigen Edding verzichtet, damit nichts ins Ei eindringen kann. Allen KuK-Lesern ein frohes Osterfest.

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Spaghettiträger

Die Mehrdeutigkeit des Wortes »Spaghettiträger« war diesmal der Anlass, einen solchen zu basteln. Dafür benötigte ich ein paar ungekochte Spaghetti, etwas Draht, den Verschlussdraht einer Sektflasche, farbigen Heißkleber, Lötzinn, einen Lötkolben, einen Seitenschneider, eine Zange, eine kleine Keramikfliese und wie immer Lust zu Pfriemeln.
Aus dem Sektkorkendraht bog ich den Grundkörper für eine Figur. Aus dem extra Draht entstanden dann nur noch ein Kopf und zwei Füße, die ich an den Körper anlötete. Der Figur gab ich nun die Form einer laufenden Person, die die Spaghettistangen über der Schulter tragen konnte. Für den sicheren Stand nutze ich eine Mosaik­fliese, auf die ich die Figur mit dem farbigen Heißkleber fixierte. Es darf auch gern ein anderer Sockel benutzt werden. Fertig.

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Korkenzieher

Am 26. Februar ist Aschermittwoch und das Ende des Karnevals. Bis dahin wird auch wieder die legale Droge Alkohol reichlich konsumiert. Oft braucht es vor dem Genuss dazu einen Korkenzieher. Das gab den Anlass, diesmal einen Korkenzieher zu basteln. Benötigt wird nur etwas dünner Draht (1 mm), ein (echter) Korken, eine Biegezange, ein Seitenschneider und wie immer Lust zu Pfriemeln.


Aus dem Draht biegen wir eine Menschenfigur. Auf dem Bild besteht die aus einem Stück, sie kann aber auch gern aus mehreren Drahtabschnitten zusammen gesetzt sein. Die Figur wird anschließend in eine etwas Schweres ziehende Haltungsform gebracht. Das Zugseil, aus einem weiteren Stück Draht, wird anschließend am Korken befestigt und der Figur über die Schulter gelegt. Fertig ist ein Korkenzieher!

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Die Simpsons

Seit 1989, also 30 Jahre, gibt es die Simpsons. An deren Köpfe erinnerten mich die langgezogenen »Alu-Beulen« einer leeren Tablettenverpackung. Für die Umsetzung braucht es eine leere Pillenverpackung mit länglichen Blistern, Strukturakryl, Akrylfarbe, einen Pinsel, einen feinen Spatel, einen Zahnstocher und natürlich etwas Lust zum Pfriemeln.


Strukturakryl erlaubt, etwas plastisch aufzubauen. In der Farbe Weiß habe ich mit einem feinen Spatel die Gesichter auf die länglichen Blister modelliert. Für Feinheiten nutzte ich den Zahnstocher. Koloriert wurde erst nach dem Durchtrocknen. »D‘oh?« würde Homer sagen.

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Glitzernde Weihnachtsterne

Plötzlich ist wieder Weihnachten. Aus alten CDs wird unsere diesjährige Weihnachtsdekoration, für die wir nur eine Laubsäge benötigen, etwas Pappe für eine Schablone, einen Bleistift, einen Nagel oder eine Ahle, eine Schere, eine Bohrmaschine, eine Feile, Schleifenbänder und wer hat, auch Schmucksteine, Klebstoff und wie immer, Lust zum Pfriemeln.

Mit dem Bleistift zeichnen wir einen Stern oder eine Schneeflocke auf die Pappe und schneiden das aus. Diese Schablone wird auf die unbedruckte Seite der CD gelegt. Verwendet möglichst keine selbst gebrannten CDs, da die professionelle Bedruckung die Silberbeschichtung besser vor einem Ablösen schützt. Diese verleiht nämlich dem Stern einen tollen Glanz und reflektiert wunderbar Licht, wie auf dem Bild auf der Wand ganz unten links zu sehen ist.
Mit dem Nagel oder der Ahle wird die Sternform auf die CD übertragen und anschließend mit der Laubsäge ausgesägt. Mit einem Bohrer habe ich nicht nur behutsam ein Loch zum Aufhängen gemacht, sondern auch die kreisförmigen Verzierungen auf den Sternen, wobei ich hierbei nicht ganz durch gebohrt habe, was den Dekoeffekt deutlich verbessert. Mit der Feile werden danach alle Schnittkanten geglättet.
Durch das Loch für die Aufhängung wird ein Band gezogen, und damit wäre der Weihnachtsschmuck eigentlich schon fertig. Wer will und hat, kann zusätzlich noch Schmucksteine oder Flitter anbringen.
Ein frohes Fest wünscht euch KuK und Rolf, der sich auch über eine Rückmeldung an rolf@kuk-nk.de freuen würde.

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Tennispanda

Tierbabys sind niedlich. Inzwischen auch der neugeborene Pandanachwuchs des Berliner Zoos. So basteln wir diesmal einen Tennisballpanda. Gebraucht werden zwei Tennisbälle, Schutzhandschuhe, Heißkleber, ein scharfes Messer, ein schwarzer und ein weißer Edding und wie immer: Lust zum Pfriemeln.
Viele Tennisbälle sind innen schwarz, die sollten zum Einsatz kommen. Am Ball für den Körper sind nur zwei Schnitte nötig. Einer unten, damit der Ball gut stehen kann und ein zweiter, genau gegenüber, der später den Kopf trägt. Vorsicht beim Schneiden! Nicht nur auf die Finger achten, sondern auch mit Handschuhen schützen!
Für den Kopf sind wiederum nur zwei Ab-Schnitte nötig. Damit schöne, große schwarze Augen entstehen, sollten die Schnitte jeweils flach angesetzt werden, so entstehen große, schwarze Augenringe, und dennoch tief genug, um das Ball­innere ein wenig zu öffnen. Die hierbei anfallenden Abschnitte werden dann zu Ohren und mit Heißkleber befestigt. Mit dem schwarzen Edding konturieren wir Mund und Nase. Mit dem weißen markieren wir die Ränder der Ballöffnungen. Der Kopf wird anschließend auf den Rumpf geklebt, fertig!
Nachgearbeitete oder eigene Ideen gerne als Foto an.
rolf@kuk-nk.de.

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Affenmann

Die sommerliche Affenhitze inspirierte auch dieses Tennisball-Objekt. Benötigt werden dafür zwei gebrauchte Tennisbälle, ein schwarzer Edding, vier Einweggabeln aus Kunststoff, ein Teelicht, ein scharfes Messer, eine scharfe, stabile Schere, ein Paar Arbeitshandschuhe und wie immer: Lust zum Pfriemeln.
Obwohl die gebräuchlichsten Gabeln nur vier Zinken haben, fällt das, wenn sie zu Gliedmaßen umgeformt werden, kaum auf. Über der Flamme des Teelichtes werden die Gabeln partiell erhitzt und so in Form gebracht, dass daraus zwei Beine und zwei Arme entstehen. Bitte dabei Arbeitshandschuhe tragen. Aus dem zweiten Ball entstehen die Ohren. Die sollten zudem unterhalb einen einen Zentimeter langen schmaleren Streifen zusätzliches Material haben, der allein zur Befestigung dient. Mit dem Messer nun vorsichtig sechs Schlitze in den Ball stechen, in die sowohl die Gliedmaßen als auch die schmalen Enden der Ohren gesteckt werden.
Mein Monkey-Ball kann frei auf seinen Füßen stehen, aber auch gut am abgewinkelten Arm hängen. Jeder darf natürlich nach eigenem Gusto die Gliedmaßen und die Bemalung mit dem Edding gestalten. Das gilt auch für die Menge des Zuckers, der später diesem Affen gegeben werden könnte.
Sollte jemand das oder so ähnlich nachgemacht haben, wäre ein Foto davon an rolf@kuk-nk.de wunderbar.

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Bällephant

Bleiben wir noch etwas am Ball und auch beim Tier. Es werden wieder zwei ausrangierte Tennisbälle benötigt, dazu zwei kleine Nägel mit flachen Köpfen, eine stabile Schere, vier »Mensch ärgere dich nicht«-Spielsteine, eine feine Ahle, guter Klebstoff oder Heißkleber und wie immer: Lust zum Pfriemeln.
Die vier »Mensch ärgere dich nicht« Spielsteine, möglichst gleicher Farbe, werden zu Füßen des Elefanten. Ein Tennisball wird mit gutem Kleber so auf die vier Spielsteine geklebt, dass der Ball stabil darauf ruhen kann. Aus dem zweiten Ball wird anschließend der Kopf samt Ohren, Rüssel und Stoßzähnen geschnitten. Mit dem Kleber wird der Kopf des Tieres an den Ball geklebt. Mit der Ahle werden zwei Löcher für die Augen gestochen, durch die die Nägel bis in den Ball-Körper durchgesteckt werden. Richtig platziert sind danach die Nagelköpfe die Augen des Tieres. Puristen dürfen gerne noch aus dünnem gelben Garn hinten einen Schwanz ankleben. Fertig, oder »Törööö« würde da wohl Benjamin Blümchen tröten!

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Tennisballmann

Nach Wimbledon sind die Tennisballakteure natürlich weitergezogen. Noch im traditionellen »Old England Dresscode«: Weiß zieht auch mein Ball mit. Wir brauchen einen Tennisball, einen schwarzen Edding, zwei Einmallöffel, zwei Umrührstäbchen, alle aus weißem Kunststoff, einen größeren weißen Schraubverschluss, ein Teelicht, ein scharfes Messer, ein Paar lederne Arbeitshandschuhe und wie immer: Lust zu Pfriemeln.
Einmalplastikbesteck lässt sich nach kurzem und vorsichtigem Erwärmen über einer Flamme gut verformen. Dabei sollten die Arbeitshandschuhe getragen werden, um die Finger vor der Wärme des Kunststoffes zu schützen. Aus den Löffeln entstehen die Füße und aus den Umrührstäbchen die Arme. Mit dem Messer werden vorsichtig vier Schlitze in den Ball gestochen, durch die dann die Stiele unserer »Gliedmaßen« ins Innere des Balles geschoben werden.
Mit einem Edding erhält der Ball ein Gesicht, womit unserer Ballakteur eigentlich schon fertig wäre. Seine fesche Kopfbedeckung ist ein Schraubverschluss samt Gewinde einer Plastik-Pillendose, die so beschnitten wurde, dass am Gewindeteil Material für eine Hutkrempe stehen blieb.

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Ein Foto eures Nachbaus herzlich gern bitte an rolf@kuk-nk.de

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Balance halten

Seit Anfang Juli wird wieder in Wimbledon Tennis gespielt, und wieder werden dort rund 80Tausend Tennisbälle verbraucht. Recycelt werden die jedoch kaum. Für meine Tennisballfigur »Balance« genügt ein Tennisball, Draht von etwa ein bis zwei Millimeter Stärke, ein Seitenschneider zum Ablängen, eine Zange zum Biegen, eine Ahle, ein Lötkolben, ein Blatt Papier, ein Stift und, wie immer: Lust zum Pfriemeln.


Der Seehund entstand aus einem einzigen Stück Draht, einschließlich der nach rechts und links gehenden Brust- und den gespreizten Schwanzflossen! Die erlauben nämlich der Skulptur das sichere Stehen. Es empfiehlt sich, vorher auf Papier eine Vorlage in gewünschter Größe anzulegen, die das Biegen erleichtert. Begonnen wird am Kopf, und dort kommt man auch wieder an, nur, dass von hier der Draht noch weiter geht, was später nicht mehr zu sehen ist, weil dieses Stück im Ball verschwindet. Basteln mit Rolf weiterlesen

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Eine harmlose Mücke

Der Winter war einfach zu mild, und so plagen uns schon wieder die Mücken massenhaft. Für mein harmloses Exemplar benötigen wir etwas Draht, eine alte Kerzenlampe, drei Kabelschuhe sowie etwas transparenter Kunststoff, zum Beispiel aus einer Einmalverpackungsbox. Als Werkzeug reichen eine Zange, ein Seitenschneider, eine Schere, etwas grobes Sandpapier, ein Lötkolben, eine Heißklebepistole und wie stets: Lust zum Pf­­riemeln.
Aus dem Draht entstehen sechs Mückenbeine, die an das Schraubgewinde gelötet und dann mückentypisch gebogen werden. Aus den Kabelschuhen entstehen sowohl die Augen als auch das Kopfteil mit dem fiesen Saugrüssel, ein Stück Draht, das im Kabelschuh steckt. Aus dem transparenten Plastik werden die Flügel der Mücke geschnitten und ebenfalls am Lampengewinde mit Heißkleber befestigt. Mit dem Sandpapier habe ich den Flügeln eine seidige, flügelähnliche Textur verpasst. Mein Exemplar sticht nicht, verursacht keinen Juckreiz und überträgt auch keine Krankheiten.

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Resistente Biene

Hoffentlich fliegen alle unsere einheimischen Insekten wieder zahlreich! Pflanzenschutzmittel gefährden zunehmend auch die Nützlinge.
Meine »Biene« ist gegen Gifte resistent, jedoch nutzlos, da sie nur aus Draht und einer Taschenlampenbirne besteht.
Als Werkzeug brauchen wir einen Seitenschneider, eine Zange, einen Lötkolben samt Zubehör, einen kleinen Holz-Rührspatel oder einen schmalen Pappstreifen, etwas guten Holzleim und natürlich auch wieder Lust zum Pfriemeln.
Eine Biene hat sechs Beine, ein Flügelpaar und zwei Fühler. Die werden alle aus dem Draht gebogen beziehungsweise für die Beine gedreht und dann in bienentypischer Anordnung auf das Lampengewinde gelötet. Aus dem Holzleim entstehen anschließend die Flügelhäute. Mit einem Spatel oder dem Pappstreifen wird zähflüssiger Holzleim aufgenommen und so in die Flügelöffnungen gestrichen, dass er diese vollständig füllt und zusammenhängend bleibt. Nach dem Trocknen bleibt eine äußerst dünne, milchige und zum Teil auch durchsichtige Haut zurück.

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Osterüberraschung

Ende April ist Ostern und so basteln wir dafür ein »Überraschungsei«. Benötigt wird eine Wäscheklammer aus Kunststoff oder Holz, Heißkleber samt Pistole, eine Schere, etwas Pappe, Malstifte, eine kleine Säge (Leistensäge) und – wie immer – Lust zum Pfriemeln.

Zwei Motive müssen auf Pappe gemalt werden: Ein Ei und der Kopf eines kleinen Kükens (gerne nach meiner Vorlage). Das Ei wird anschließend in zwei Hälften geschnitten und zwar so, als würde es in zwei Teile zerbrochen sein. (Meine Bruchlinie ist auf dem Bild Grau hervorgehoben.) Die Klammer wird von vorn so eingesägt, dass der Sägespalt mittig durch beide Klammerhälften in Richtung Feder verläuft. Er sollte nur so lang und so breit sein, dass der Kopf des Kükens bei geschlossener Klammer gut dazwischen passt und genügend Spiel hat. Dann wird der Kopf in den unteren Teil eingeklebt und gleich kontrolliert, dass er an der oberen Klammerhälfte beim Öffnen und Schließen gut vorbeigleitet.
Nun werden beide Eischalen auf die geschlossene Klammer so geklebt. dass die »Bruchlinie« über der Klammermitte liegt. Wird die Klammer geöffnet, »bricht« das Ei auf und das Küken schaut heraus.
Kiez und Kneipe wünscht allen Lesern Frohe Ostern

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Karnevalskorken

Bis Aschermittwoch wird, besonders im Rheinland, Karneval gefeiert. Was liegt näher, als aus Sektkorken eine Feiertruppe zu basteln. Gebraucht werden drei Sektkorken samt ihrer Kappe und dem Draht, eine Zange, ein Seitenschneider, drei Stecknadeln mit bunten Köpfen, etwas Farbe, ein Pfeifenreiniger, buntes Bonbonpapier und wie immer Lust zum Pfriemeln.
Die Drahtverschlüsse werden so zurecht geschnitten, dass aus jedem vier gleichmäßige, schon vorgedrehte Teile entstehen. Daraus werden die Gliedmaßen der Figuren, indem jedes Stück weiter zusammengedreht wird. Aus einem Stück der nicht benötigten Verschlussdrähte habe ich der rechten Figur noch eine Brille gemacht.
Die Gliedmaßen werden in die Korken gesteckt und nach Belieben geformt.
Nachdem die Gesichter gemalt worden sind, habe ich für die »Nasen« bunte Stecknadelköpfe verwendet. Die Dame bekam noch eine »Feder« aus einem Stück Pfeifenreiniger und Schuhe aus Bonbonpapier.

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Katzenlesezeichen

Ist es draußen kalt und dazu auch noch richtiges Katzenwetter, verziehen sich einige gern mit einem Buch in eine warme Ecke. Kann die Lektüre nicht beendet werden, ist ein Lesezeichen schon praktisch. Benötigt wird ein Stück Draht, ein Seitenschneider, eine passende Zange, Papier zum Abzeichnen der Vorlage, ein Stift und, natürlich wie immer, Lust zum Pfrie­meln.
Meine Katze hat einen aufgerichteten Schwanz, weil der das Auffinden des ungelesenen Teils deutlich erleichtert. Das Lesezeichen ist prinzipiell eine Büroklammer in Katzenform. Jedes Motiv ist möglich, so das Büroklammergrundprinzip gewahrt bleibt.
Auf dem Bild unten links ist die Lesezeichenklammer vollständig zu sehen. In gewünschter Größe kann die auf ein Blatt Papier übertragen und dann nachgebogen werden. Gestartet wird mit der Öse und dem senkrecht nach unten zeigenden Klammerteil, geendet mit dem Schwanz. Dort bleibt das Lesezeichen offen. Dem Bastler steht es frei, sein Werk selbst zu nutzen oder als Geschenk weiterzugeben.

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Herr mit Nuss und Hund

Die Figurengruppe Herr und Hund entstand aus Erdnussschalen. Dafür brauchen wir zwei ungeknackte Erdnüsse, Draht, einen Seitenschneider, eine Zange, einen Bohrer oder eine Ahle, ein Messer, eine Schere, eine Klebepistole, ein Stück Schnur, einen schwarzen Filzstift und, wie immer, Lust zum Pfriemeln!


Erdnüsse haben eine »Mittelnaht«, an der, mit vorsichtigem Druck darauf, die Schale sich sauber in zwei Hälften teilen lässt. Oft sind sie da auch schon etwas offen. Wer sich das nicht zutraut, kann mit dem Messer dort vorsichtig einstechen und die Schale damit öffnen. Den Inhalt legen wir erst einmal beiseite. Basteln mit Rolf weiterlesen

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Papierrollenkernstern

Sterne sind in der Weihnachtszeit ein äußerst beliebtes Dekorationselement. Sie lassen sich auch aus einer leeren Toilettenpapier- oder Haushaltspapierrolle, die sonst im Abfall landen würde, einfach selber basteln. Benötigt wird eine der beiden Rollenarten, eine Schere, ein Lineal, ein Bleistift, ein paar Büroklammern, Bastelkleber, eine Schnur oder Kordel und, wie immer hier, natürlich Lust zum Pfriemeln.
Eine Toilettenrolle ist 9,5 cm hoch. Die wird flach zusammen gedrückt, je 1 cm breite Markierungen quer zur Öffnung angezeichnet und dann werden mit der Schere acht 1 cm hohe Ringe abgeschnitten.
Die Spannung der Pappe reicht aus, dass sich die Ringe danach wieder etwas ellipsoid öffnen. In eine gleichmäßige Form gebracht werden danach alle Segmente, wie auf dem Bild drapiert und an den mittleren Kontaktstellen miteinander verklebt. Bis zum Aushärten kann alles zusätzlich mit den Büroklammern fixiert werden. Schnur dran, und schon ist ein Stern fertig.
Es steht nun jedem frei, seinen Stern nach seinem Gusto zu dekorieren, zu bemalen oder mit Transparentpapier zum Fensterbild zu machen. Wir von Kiez und Kneipe wünschen all unseren Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch.

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Kerzenhalter zum Geburtstag

 

Im November feiert Kiez und Kneipe bereits sein 8. Erscheinungsjahr. Tusch!! Deshalb basteln wir, auch der frühen Dunkelheit wegen, einen zünftigen Kerzenhalter. Es genügen ein Verschlussdraht von einem Sektkorken samt der Schutzkappe, ein Seitenschneider, eine Zange und eine Haushaltskerze. Und, wie immer, Lust zum Pfriemeln!
Die Korkenschutzkappe wird aus dem Draht gelöst und wird zum Wachstropfenfänger. Aus dem Verschlussdraht wird der Kerzenhalter geformt. Zuerst wird der Draht entfernt, der zum Öffnen einer Sektflasche stets aufgedreht werden muss. Übrig bleibt ein Drahtquadrat mit vier langen gedrehten Enden. Damit haben wir den Rumpf des Kerzenhalters. Das Quadrat sollte nun durch seitliches Zusammendrücken zum Rechteck, zum Oberkörper werden. Aus dem vorher entfernten Draht biegen wir mit der Zange nun den Kopf, der auf dem Rumpf befestigt wird. Die langen Drahtenden werden, ähnlich wie auf dem Bild gut zu sehen, oder nach eigenem Gutdünken durch Biegen zu Armen und Beinen. Zu beachten ist dabei nur, dass am Ende mit unserem Halter die Kerze gut und sicher steht und dass eine brennende Kerze niemals unbeaufsichtigt bleiben darf!

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Taschenlampenbirnenspinne

Unser Spätjahr hat Ende Oktober inzwischen auch Halloween und bezaubert zudem mit dem Altweibersommer. Spinnen spielen bei beiden Anlässen auch eine Rolle. Zu diesem Anlaß hier die Anleitung zum Basteln einer Spinne. Benötigt wird nur eine alte Taschenlampen- oder Signallampenbirne, etwas Draht für die langen Spinnenbeine, ein Seitenschneider, eine Biegezange, ein Lötkolben und ganz besonders: Lust zum Pfriemeln.
Eine Spinne hat acht lange Beine. Die werden aus dem Draht gebogen. Die Beinlänge ist wichtig, und die sollte mindestens zweifach so lang sein wie die Lampenlänge ausmacht. Gut auf dem Foto zu sehen, bestehen die Beine aus einem doppelt zusammen gedrehten Draht. Die Rillen der Schraubfassung erleichtern ein platziertes Anlöten. Werden anschließend die noch in charakteristischer Manier gebogen und angeordnet, ist das Spinnentier schon fertig. Natürlich könnte das Tier nun schwarz angemalt und auch mit einem Kreuz zusätzlich versehen werden, aber die eigentlichen, an einem Faden fliegenden Baldachinspinnen des Altweibersommers sind eher bräunlich, wie die gemeine Kreuzspinne eigentlich auch.

rr

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Papierablagefächer

Noch kommt nicht nur mit der Post viel Papier ins Haus. Hilfreich sind da Ordnungs- und Ablageelemente. Um so etwas kostenfrei und dazu noch ökologisch selber zu machen, reicht eine nicht mehr benötig­te Broschüre, ein altes Buch oder ein Katalog. Und: Lust zum Pfriemeln.
Durch das Falten aller Seiten schwillt das Seitenvolumen an. Sind sie gebunden, fächern sich die Seiten auf. Dazwischen können dann Briefe, Notizzettel oder Visitenkarten übersichtlich und platzsparend gesteckt werden. Auf dem Bild sind alle Seiten einer Broschüre zu einem Dreieck gefaltet. Liegt die Bindung links, wird anschließend das erste Blatt so nach unten gefaltet, dass die Blatt­oberkante an der Bindung anliegt. Die Falz glattstreichen, dann die Unterkante an die Bindung legen: Ein Dreieck entsteht. Werden alle Seiten so gefaltet, entsteht ein Rhombus. Andere Faltungen sind natürlich auch möglich.

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Platinenkerle

Elektroschrott lädt stets zum kreativen Basteln ein. Meine Platinenkerle entstanden aus Tintenpatronenchips, die auf einem Sockel aus einem Prozessor stehen. Ferner reichen ein Lötkolben, etwas Silber- oder Kupferdraht, eine Zange, ein Seitenschneider zum Ablängen des Drahtes und natürlich, Lust zum Pfriemeln.
Der Kopf und die Gliedmaßen sind bei mir aus dünnem versilberten Draht gebogen und an die Platinen gelötet. Hände und Füße werden durch mit Lötzinn gefüllten Schlaufen angedeutet. Für den sicheren Stand sorgt ein Prozessorsockel, auf den die Figuren gelötet sind. Ob so oder anders, das kann hingegen jeder selbst entscheiden.

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Schreib mal wieder mit der Hand!

Nicht nur das Smartphone hat das Schreiben von Briefen und Postkarten mit der Hand verdrängt. Egal wo, wenige Klicks genügen, und ein Selfie ist in Sekundenschnelle überallhin versendet. Dass Kronkorken sich als Schreibfeder eignen, dürfte weniger bekannt sein.

Aus einer Nostalgielaune heraus verrate ich hier, wie es geht. Wir brauchen nur einen Kronkorken, eine Zange mit runden Branchen, einen dünnen Ast, ein gefülltes Tintenfass und natürlich: Lust zum ­Pfriemeln.
Die heute gängigen Kronkorken haben 21 Zacken. Wird ein Kronkorken mit der Hand mittig zusammengedrückt, wird dabei auch ein Zacken eng zusammengefaltet. Mit diesem Zacken wird geschrieben, seine gegenüberliegende Seite wird so wieder aufgebogen und gerundet, dass beispielsweise ein dünner Ast, dort als Federschaft eingeklemmt werden kann. Das ist eigentlich alles. In Tinte getunkt, und es kann losgeschrieben werden.

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Spinnentier vom Drucker

Druckerhersteller versuchen durch Chips an den Patronen die Verwendung von Fremdtinten zu erschweren. Aus so einem Chip entsteht diesmal mein »Drupatchi«. Gebraucht wird etwas dünner Eisen-, Silber- oder Kupferdraht, ein Lötkolben, eine Zange, ein Seitenschneider, ein alter Druckpatronenchip und: Lust zum Pfriemeln.
Mein Tin­tenfies­ling aus einem Druckpatronenchip ähnelt einem Insekt mit zwei Scheren. Seine sechs Beine, die Fühler und Scheren aus dem Draht werden auf die Kontaktflächen gelötet und sollten so gebogen werden, dass die Lötstelle unten liegt. Nur so sind die auf der anderen Seite liegenden Bauteile gut sichtbar. Jeder darf und kann natürlich sich seinen eigenen »Drupatchi« gestalten.
Vielleicht schickt jemand einmal ein Bild seiner Kreation an: info@kuk-nk.de.

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Ein Bierbaum

Frühling? Heizung aus, Klimaanlage an! Im Monat Mai basteln wir zwar einen Baum, aber dieser bleibt dann ganzjährig aufgestellt. Meist wird er »Bierbaum« genannt. Wir benötigen einen verästelten Zweig, Holzleim, ein Brettchen, mehrere Kugelmagneten, einen Bohrer, ein Schnitzmesser, etwas Sandpapier und nicht vergessen: LUST zum Pfriemeln.  Mit dem Bohrer (Durchmesser etwa Stärke des Zweigs) ein Loch mittig ins mit Sandpapier geglättete Brett bohren. Der Hauptstiel des Zweiges wird notfalls mit dem Messer passend gemacht, dann mit Holzleim eingeklebt. Die Zweigenden sollten leichte Vertiefungen erhalten; in die kommt ebenfalls Leim und darauf je ein Kugelmagnet. Nach 24 Stunden Trockenzeit ist der (Mai-)Bierbaum fertig!
Von Flaschen­(bier)trinkern wird das Bäumchen so aufgestellt, dass es mit Kronkorken »beblättert« werden kann. Jeder Werfer sollte versuchen, dass sein Deckel am Magneten hängen bleibt. Spielabläufe wie Regeln sind (spielend) selbst zu entwickeln. Viel Spaß!

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Ein Panzertier

Am Karfreitag eröffnete das alljährliche Britzer Baumblütenfest. Wie in all den Jahren zuvor und trotz kalendarischem Frühlingsanfang, blüht noch wenig. Die Winterkälte schleicht sich nämlich nur langsam davon, wie eine Schildkröte. Aus diesem Anlass basteln wir eine Schildkröte. Benötigt werden zwei Kronkorken, etwas Draht, eine Zange, ein Seitenschneider und Heißkleber. Und: Luuust zum Pfriemeln.
Der Kronkorken für den oberen Panzer wird rundum etwas nach außen aufgebogen. Aus dem Draht entstehen anschließend die Beine, der kurze Kopf und der Stummel-Schwanz (möglichst zwei Drähte zusammendrehen). Der zweite Kronkorken wird zum unteren Teil des Panzers. Damit die Gliedmaßen, Kopf und Schwanz gut nach außen gelegt werden können, wird dessen Rand an zwei sich gegenüberliegenden Stellen nach innen umgebogen. Mit der Heißklebepistole werden nun alle Körperteile richtig drapiert darauf befestigt und ganz oben auf kommt dann der obere Panzer. Fertig!

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Ostereier zum 1. April

Ostern fällt diesmal auf den 1. April und ist damit zu früh für die Aprilausgabe. Deshalb schon jetzt meine Osterbastelei.

Benötigt wird ein Eierkarton, buntes Papier, wer hat, Federn, Klebstoff, ein Filzstift, eine Schere und, wie immer: Luuust zum Pfriemeln.
Aus dem Eierkarton wird eine der Mulden mit einer sich daran anschließenden Separierspitze so zugeschnitten, dass die Mulde, wie auf dem Bild zu sehen, ein gekochtes Osterei aufnehmen kann. Die Spitze wird zu einem Vogelkopf gestaltet. Mit dem Filzer werden dann die Augen gemalt.
Eigentlich wäre damit ein Oster-Eierbecher schon fertig. Ich habe diesen noch mit Federn und mit zwei Flügeln aus buntem Papier versehen. Ob und wie das Ei behandelt wird, steht jedem frei.
Kiez und Kneipe wünscht schon einmal Frohe Ostern.

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Kauzige Kronkorkenkerle

Am 14. Februar ist Aschermittwoch. Benö­tigt werden: Kronkorken, Draht, (farbiger), Heißkleber, eine Ahle, ein Lötkolben und Zinn, ein Seitenschneider, Zangen und, wie immer, Lust zum Pfriemeln.

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Zwei zusammengedrehte Drähte bilden die Arme und Beine. Ihre umgebogenen Enden werden zu zwei Zehen beziehungsweise Fingern. Zwei V-förmige Drahtstücke ergänzen die Hand- und Fußglieder und werden angelötet. Zwei Löcher in jeder Deckelhälfte sind für die »Beine« oder die Stiel-Augen. Die »Arme« kommen zwischen die Deckel.
Eine Schlaufe wird zum Auge, mit transparentem H-Kleber gefüllt. Schwarz ist für die Pupillen und hält alles zusammen. Die Lippen sind roter H-Kleber. Nur zufällig halten die Kerle ihre Hände so, wie die berühmten drei Affen.

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Kraftvoll kreisende Kronkorkenkreisel

Kreisel werden schon seit mehreren Tausend Jahren zum Spielen verwendet. Meine sind einfach und schnell zu basteln. Benötigt wird ein Kronkorken, eine alte Kugelschreibermine mit einem »Tintenreservoir« aus Kunststoff, eine Ahle, eine Flachzange, eine Schere und vielleicht etwas Klebstoff. Und, wie immer hier: Lust zum Pfriemeln.
Mit der Ahle wird genau in die Mitte des Deckels ein Loch gestochen, das gerade so groß sein darf wie die Minenhülse dick ist. Basteln mit Rolf weiterlesen

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Kronkorkenkerzenständer

Dunkle Tage und Weihnachten stehen vor der Tür und damit die Zeit der Kerzen. Dazu passen Kerzenleuchter aus Kronkorken.

Dafür brauchen wir reichlich Kronkorken, eine Ahle, zwei Gewindestangen, zu ihr passende Muttern, vier Zierrosetten von Wasserhähnen, zwei Blindnieten mit Zange, eine Metallfeile, etwas Blitzbeton, eine Bohrmaschine mit Metallbohrern und natürlich wie immer, Lust zum Pfriemeln. Basteln mit Rolf weiterlesen

Basteln mit Rolf

Kronkorkenharley

Für die, die im Dezember gern die »Christmas Biketour« mitfahren würden,  aber kein Bike haben, habe ich aus Kronkorken ein führerscheinfreies Motorrad gebaut, um wenigstens in Gedanken mitcruisen zu können.

Material: ein Stück zwei Millimeter dicker Aludraht, ein Getränkedosenöffner und rund zehn Kronkorken. Als Werkzeug reichen eine stabile Schere, eine Biegezange (rund), ein Seitenschneider, eine Ahle und eine Heißluftpistole. Und wie immer: Lust zum Pfriemeln. Basteln mit Rolf weiterlesen

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Kastagnetten

Noch einmal ein einfaches Klanginstrument, dass wieder gut mit jüngeren Kindern gemacht werden kann. Gebraucht wird eine Schere, etwas Karton oder Well­pappe, zwei Kronkorken und Heißkleber. Und, wie immer, Freude am Pfriemeln!


Der benötigte Pappstreifen sollte 15 – 20 Zentimeter lang und etwa zwei Zentimeter breit sein und mittig gefaltet werden. An die Enden der Innenseite werden die Kronkorken so geklebt, dass sie mit ihrer Außenseite aufeinander treffen. Wird eine Papphälfte zwischen Daumen und Mittelfinger gehalten, kann die gegenüberliegende mit dem Mittelfinger drauf geschlagen werden. Schon kann toll geklappert werden.
Wer möchte, kann die Pappstreifen noch bemalen, oder, weil es schon Walnüsse zu kaufen und zu sammeln gibt, an Stelle der Kronkorken, auch zwei leere halbe Nussschalen nehmen.

rr

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Kronkorkenrassel

In den Ferien sollten Eltern mit ihren Kindern auch zusammen basteln. Aus Kronkorken lassen sich einfach Geräuschinstrumente herstellen. Heute bauen wir eine Rassel.

Benötigt wird eine Astgabel, ein paar Kronkorken und Blumendraht. Zum Zuschneiden der Astgabel benötigen wir eine Gartenschere, zum Lochen der Korken genügen ein Hammer sowie ein Nagel und zum Ablängen des Drahtes ein Seitenschneider. Noch wichtiger ist die Lust aufs Pfriemeln.
Der Nagel sollte schon etwas dicker sein als der Blumendraht. Das Lochen sollte auf einem alten Brett geschehen, damit der Nagel beim Durchdringen des Korkens per Hammerschlag nicht jedwede teure Unterlage zerstört. Die gelochten Korken werden auf den Draht gezogen und die Drahtenden an die Enden der Astgabel befestigt. Schon kann losgerasselt werden!

rr.

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Kaffeeverpackungsschmetterling

Der Schulgarten in Britz erhielt für seinen Schmetterlingsgarten einen Preis. Umweltbelas­tungen und Klimawandel reduzieren drastisch unsere Insekten. Vielleicht sind dort deshalb in diesem Jahr kaum echte Schmetterlinge zu bestaunen. Ein Kronkorken genügt als Körper, aus einer bunten Kaffeeverpackung mit Aluverstärkung schneiden wir uns zwei Flügel. Aus Blumenbindedraht machen wir zwei Fühler sowie die sechs Beine. Benötigt wird ein Seitenschneider, eine Flachzange, eine Ahle, eine Schere und eine Heißklebepistole. Und Lust zum Pfriemeln.
Der Kronkorken wird mittig zusammen gedrückt. In seinem Innern verschwinden die sechs Beine und die Fühler, die ihren Halt im Heißkleber finden, ebenso wie die beiden Flügel. Auch die beiden großen Augen sind nur Tropfen vom Heißkleber. Dieser Schwalbenschwanz ist natürlich kein wirklicher Ersatz für ein frei fliegendes Exemplar, aber toll anzuschauen.

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Der Ketchupflaschendeckelkrebs

Das Tierkreiszeichen Krebs (22. Juni – 22. Juli) beherrscht deutlich den Monat Juli. Mein Krebs entstand aus dem Deckel einer Ketschupflasche, zwei Kronkorken für die Scheren, zwei kleinen Perlen und etwas Draht. Benötigt werden eine Biegezange, eine Ahle, ein Seitenschneider, eine Heißklebepistole und wie stets, die Lust zum Pfriemeln.
Aus dem Draht werden seine sechs Beine, zwei Stielaugen und die Zangen tragenden Arme geformt. Alle werden mit Heißkleber unter dem Deckel befestigt, wobei nur die beiden Stielaugendrähte durch zwei Löcher, von der Ahle gestochen, ins Innere gesteckt werden. Anschließend werden zwei Kronkorken zusammengedrückt und mit den Armen verbunden. Alles!