Archiv der Kategorie: Kiez

Leserbrief

Es sieht für Außenstehende und Unbeteiligte so aus, als würde schmutzige Wäsche gewaschen werden. Es geht um den Umgang, den das Quartiersmanagement mit dem letzten Quartiersrat pflegte. Die Rede ist von einem kritischen Artikel in der Februarausgabe von „Kiez und Kneipe“ zu den Quartiersratswahlen. Prompt verfasste die Quartiersmanagerin Kerstin Schmiedeknecht eine Gegendarstellung gegen die in dem Artikel behaupteten Fakten. Man muss im letzten Quartiersrat gewesen sein, um die Vorkommnisse zu kennen und sich ein Urteil zu bilden. Zwei Ereignisse sind unumstößliche Fakten.

 

Ereignis eins. Im Februar 2011 erfahren die Mitglieder des Quartiersrates durch eine Presseerklärung des bisherigen Trägers des Projektes „Task Force Okerstraße“, Integra e.V.: Integra wurde bereits im Dezember 2010 durch das Bezirksamt Neukölln fristlos der Vertrag gekündigt, ein neuer Träger werde gesucht. Davon wussten bis Februar 2011 weder der Quartiersrat noch der zuständige Ausschuss der Neuköllner BVV. Gegenüber beiden Gremien wurde der Konflikt durch das Bezirksamt und das Quartiersmanagement bis dahin verschiegen. Eine Entschuldigung des „Schirmherrn“ der TFO, Integrationsbeauftragter Arnold Mengelkoch, folgte erst, nachdem in den Medien eine kritische Diskussion um die TFO entbrannte.

 

Ereignis zwei. Ende Januar 2012 erfährt der QR von der vollendeten Tatsache , dass der Wahlmodus zu den QR-Wahlen durch das QM, Bezirksamt und SenStadt geändert wurde. Eine Quotierung nach Nord- und Südkiez sowie nach Migrationshintergrund werden eingeführt. Die Zahl der Anwohnervertreter wird auf 15 gegenüber 10 „starken Partnern“ reduziert, welche durch das QM benannt werden. Die Wahlen finden über mehrere Tage an verschiedenen Orten statt.

 

Weder die erfreulich gestiegene Wahlbeteiligung noch die ebenso erfreuliche vielfältige Zusammensetzung des neuen QR ändern etwas daran, dass das QM und das Bezirksamt in zwei erwiesenen Fällen die noch aktiven Mitglieder des zunehmend beschlussunfähigen alten QR nicht informierte.

 

Wenn es dem QM Schillerpromenade und dem Bezirksamt ernst ist mit einer transparenten Bürgerbeteiligung, dürfen sich solche Ereignisse nicht wiederholen.

 

Thomas Hinrichsen, von 2006 bis März 2012 Quartiersrat im QM-Gebiet Schillerpromenade.

Quartiersbeirat-Wahlen im Schillerkiez

Das Quartiersmanagement bastelt sich seinen neuen Quartiersrat
Zwei Jahre sind um, im Schillerkiez muss wieder ein neuer Quartiersrat (QR) gewählt werden. Der eigentliche Termin stand ursprünglich für den Mai an, jedoch haben sich der jetzige QR und das Quartiersmanagement (QM) Schillerkiez im Vorfeld auf einen Termin im März geeinigt. Dieser Termin ist nun vom QM ohne Absprache mit dem QR noch einmal vorverlegt worden.

Per E-Mail vom 17. Januar. und ohne weitere Absprache wurden die amtierenden Sprecher des QR über die nochmals vorgezogenen Wahlen im Februar mit einem bereits vorgefertigten Zeit- und Aktionsplan informiert. Vom 23. Januar bis 14. Februar lagen im QM-Büro Kandidatenlisten aus. Zu einer im Januar planmäßigen QR-Sitzung, bei der die Wahlen vorbereitet und die neue Sachlage erörtert werden sollten, wurde vom QM-Büro erst gar nicht eingeladen.

Des Weiteren veränderte das QM eigenmächtig mit dem QR die Mitgliederzahl von 21 gewählten Anwohnern – ein Vertreter pro 1000 Einwohner – und neun Akteuren aus sozialen Kiez-Projekten auf 15 Anwohnervertreter und 10 Akteure für den QR. Das ganze Prozedere des QM ist zutiefst undemokratisch und eine Missachtung der Anwohner.

Diese Haltung zeigte das QM bereits in den letzten Jahren: Beschlüsse des QR werden missachtet und nicht umgesetzt, Anfragen zu Projektideen werden unbegründet abgelehnt, eingereichte Finanzanträge nicht behandelt und dem QR nicht zur Kenntnis gegeben.

Um dem entgegenzuwirken, ist die Wahl von unabhängigen Kandidaten und eine hohe Wahlbeteiligung wünschenswert.

Wählen kann jeder Anwohner des QM-Gebietes Schillerpromenade ab 16 Jahren, benötigt werden Personalausweis oder Pass und Meldebescheinigung. Gewählt werden kann vom 20. Februar bis zum 01.03.2012, Montag bis Freitag von 10-16 Uhr im QM-Büro in der Schillerpromenade 10. Außerdem gibt es am Samstag, den 25.02. auf dem Markt am Herrfurthplatz die Möglichkeit, sich zu informieren und zu wählen.bs/oj

Ein Jahr geht schnell vorüber

Petra Roß über 365 Tage Kiez und Kneipe Neukölln

Ein Jahr Kampf, Hoffnung und Schwitzen am Abgrund. Das sind die größten Wellen der Kiez und Kneipe Neukölln bis heute. Ohne finanzielle und ideelle Unterstützung wäre die Kiez und Kneipe Neukölln im Meer der Zeitungen untergegangen.
Da sind Sie als Leser. Ohne Ihre Kritik und Ihren Ansporn zum Weitermachen hätten wir womöglich den Elan verloren. Schöne Szenen erlebten Redaktionsmitglieder, wenn sie sozusagen inkognito im Lokal saßen und beobachteten, wie andere Gäste das Blatt lasen, sich amüsierten, überrascht waren oder auch mal die Stirn runzelten. Dazu kommen die vielen Fragen, die zu unseren Artikeln gestellt wurden. Sie halfen uns, auf Ihre Bedürfnisse einzugehen und besser zu werden. Das alles ist sehr lebendig, wir hoffen, dass es so bleibt.
Als die Idee zur Neuköllner Ausgabe umgesetzt wurde, gab die Kreuzberger Kiez und Kneipe eine nicht zu unterschätzende Schützenhilfe. So durften wir die Redaktionsräume zunächst mietfrei nutzen. Auch wenn es mal an Artikeln klemmte, war der Herausgeber und Chefredakteur Peter Kaspar zur Stelle. Schnell zauberte er einen Artikel aus dem Ärmel, eben ein Profi. Ist es doch eine Kreuzberger Tochter oder auch Schwester – ganz einig sind sich die Redakteure da noch nicht – das der Zeitungsprofi Peter Kaspar abnickte. Sein Risiko war es, dass der Ruf der Kiez und Kneipe Kreuzberg verdorben wird.
Einen unverzichtbaren Beitrag leisten die Anzeigenkunden. Einige waren von Beginn an dabei und haben die Kiez und Kneipe Neukölln mit ihrer Werbung unterstützt. Sie hatten Vertrauen in unser Unternehmen und scheuten keine Kosten. Inzwischen sind viele Anzeigenkunden hinzugekommen. Auch den Unterstützern im Hintergrund, die insbesondere in den ersten Monaten finanzielle Geburtshilfe leisteten, sei gedankt. Die ersten Druckrechnungen konnten bezahlt werden.
Und was wäre eine Zeitung ohne die vielen Ideengeber, die auf brisante Neuköllner Themen aufmerksam machen und diejenigen, die diese Themen weiterverfolgen und zu Papier bringen. Die Redaktion besteht inzwischen aus acht festen Redaktionsmitgliedern und etlichen freien Mitarbeitern, die alle ehrenamtlich ein schönes Blatt produzieren.

Berlin zeigt Herz

Fußball und Party für kranke Kinder

Die Vorbereitung bei der Neuköllner Polizei läuft auf Hochtouren. Fleißig wird trainiert für das Fußballspiel am 27. August, das im Werner-Seelenbinder Sportstadion stattfinden wird. Am 12. August zeigten die Spieler ihre Geschicklichkeit am Ball auf dem Fußballplatz am Sportcasino in Britz. Auch die beiden Künstler Visa Vie und Bernward Büker, die unter anderen beim musikalischen Rahmenprogramm auftreten werden, erschienen zu diesem Fototermin. Visa Vie ist bekannt als Kiss FM Moderatorin und blickt auf eine beachtliche Karriere zurück, die sie bereits mit 10 Jahren im Maxim Gorki Theater startete. Als junge Autorin erreichte sie in etlichen Literaturwettbewerben vordere Plätze. Später vertonte sie ihre Texte und tritt seither in großen Hallen als Rapperin auf. Bernward Büker ist bekannt als singender Hertha-Fan und Schlagermusiker.

 

Bernward Büker und Visa Vie. Foto:mr

Bei dieser Gelegenheit erschienen auch die beiden Organisatoren Polizeiobermeisterin Melanie Franz und Polizeiobermeister Burkhardt Poschadel mit einem Bild von Frank Zander, das aktuell zu ersteigern ist. Das Bild hat einen geschätzten Wert von 1500 Euro, Angebote werden unter info@berlinerherz.de angenommen. Die Spenden und der Verkauf des Bildes kommen dem ambulanten Kinderhospiz zugute, das zur Zeit etwa 300 sterbenskranke Kinder ehrenamtlich in Krankenhäusern betreut.
Auf die Einnahme von Spenden zielt auch das Fußballspiel ab, das um 11 Uhr startet. Der Eintritt von acht Euro wird von allen, selbst dem Sicherheitspersonal bezahlt, denn hier sieht jeder die Notwendigkeit, einen Beitrag zu leisten. Etliche große Firmen, die sich um das leibliche Wohl der Zuschauer kümmern, stellen Produkte und Verkaufspersonal kostenlos zur Verfügung.
Letztlich lässt dieses Fußballspiel, bei dem Polizisten gegen Prominente spielen, auf großen Unterhaltungswert hoffen. Zecke Neuendorff, Uli Borowka, Ansgar Brinkmann und andere namhafte Sportler wollen es mit den Neuköllner Polizisten aufnehmen. Nach dem Spiel findet auf dem Sportgelände ein Familienfest mit Hüpfburg für die Kleinsten und Musikprogramm, Torwandschießen, Tombola und weiteren Höhepunkten für die Älteren statt.
Kartenvorverkauf: www.berlin-zeigt-herz.de/tickets-eintrittskarten

Mit dem Fahrrad über die Autobahn

»Freie Fahrt für freie Räder«, das war das Motto der 35. Fahrradsternfahrt des AdFC am 5. Juni.
Etwa 150.000 Radler nutzten die Gelegenheit, einmal im Jahr mit dem Fahrrad über die Avus, durch den Britzer Tunnel und über die Hauptverkehrsstraßen der Stadt zu fahren. Sie demonstrierten für die Anerkennung des Fahrrades als vollwertiges Verkehrsmittel und damit verbunden für mehr und sichere Radspuren, sowie gegen das achtlose Zuparken von Radwegen. Dadurch entstehen immer wieder lebensgefährliche Situationen für Radfahrer, gelegentlich mit tödlichem Ausgang. Auch Kreuzungen bilden immer noch ein großes Gefahrenpotential, wenn Radfahrer auf dem Radweg hinter parkenden Autos die Straße überqueren wollen und von abbiegenden Autofahrern nicht rechtzeitig wahrgenommen werden. Das Ziel der Demonstration war es daher auch, sich dafür einzusetzen, dass nicht Milliarden in den Bau von Straßen fließen, die dann für den Ausbau des Radwegenetzes fehlen.
Auf 19 Routen radelten die Teilnehmer aus dem Umland und den Außenbezirken in die Stadt, eine davon führte über den Kottbusser Damm und die Karl-Marx-Straße. In Wannsee und an der Neuköllner Grenzallee trafen die Routen zusammen. Über Avus und Südring ging es dann weiter zur Straße des 17. Juni wo das Umweltfest gefeiert wurde.
Für jeden, der mitfahren wollte, ob jung oder alt, sportlich oder eher faul, gab es die geeignete Route. Auf einer kurzen Kinderroute wurde in kindgerechtem Tempo gefahren, die ganz Sportlichen konnten schon in Frankfurt/Oder starten und die ersten 40 Kilometer in Renngeschwindigkeit zurücklegen.
Auch eine Gruppe Nackt­radler wollte mitfahren. Die wurden aber von der Polizei gestoppt und durften erst weiterfahren, als sie mehr als ihren Sturzhelm angezogen hatten.
Die Autofahrer hatten an diesem Tag das Nachsehen, weil fast alle Hauptverkehrsstraßen zumindest teilweise gesperrt waren. Wo sich normalerweise der Autoverkehr staut, waren nun Fahrradstaus unter brennender Sonne zu ertragen. Da wurde gar manchem schwindelig oder übel. Die fahrradfahrende Musik konnte da auch nicht helfen. Insgesamt gab es bei der Veranstaltung aber keine Zwischenfälle bis auf einige wenige Autofahrer, die über die Sperrungen nicht erfreut waren und ihr Auto durch den Fahrradpulk steuern wollten.

Feuer in Neuköllner Wohnhaus – Belohnung erhöht – 18.3.2011

Am Sonnabend, den 12.03.2011 wurde in den frühen Morgenstunden durch bislang unbekannte Täter ein Brand im Quergebäude des Wohnhauses in der Sonnenallee 18 gelegt, durch den eine junge Mutter mit ihrem erst 10 Tage alten Baby sowie deren Bruder ihr Leben verloren haben.

Die Belohnung für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, ist von 5.000 auf 25.000 Euro erhöht worden.

Die Mordkommission hat folgende Fragen:

  • Wer hat am Sonnabend, den 12.03.2011 in der Zeit von 4 bis 6 Uhr verdächtige Personen gesehen, die in das Haus Sonnenallee 18 gingen oder aus diesem heraus kamen.
  • Wem sind Personen aufgefallen, die sich in der Nähe des Hauses aufhielten und sich verdächtig verhielten?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Angaben machen, die im Zusammenhang mit der Tat stehend könnten?


Hinweise nimmt die 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-911 401 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Drogeriemarkt überfallen – 17.03.2011

Ein Unbekannter überfiel gestern Abend einen Neuköllner Drogeriemarkt in der Sonnenallee. Der Mann drängte die 50-jährige Angestellte, die gegen 18 Uhr 10 die Auslagen von draußen ins Geschäft holen wollte, in den Verkaufsraum zurück und bedrohte sie. Er gab an, eine Waffe zu haben, und forderte die Tageseinnahmen. Zwei Jugendliche, die die Tat bemerkt hatten, verfolgten den flüchtenden Räuber über die Fulda- und Karl-Marx-Straße bis zum U-Bahnhof Rathaus Neukölln. Dort verloren sie ihn aus den Augen.

Autodieb auf frischer Tat ertappt und überwältigt – 16.03.2011

Ein Dieb wurde gestern Abend bei dem Versuch, ein Auto zu stehlen, von dem Besitzer des „VW“ ertappt und nach einem Gerangel bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten festgehalten. Gegen 21 Uhr 30 entdeckte der 37-jährige Autobesitzer einen fremden Mann in seinem geparkten Fahrzeug in der Pflüger- Ecke Hobrechtstraße, der sich am Zündschloss des Pkw zu schaffen machte. Als der Eigentümer den Dieb zur Rede stellen wollte, griff dieser ihn mit einem Schraubendreher an. Der 37-Jährige wich der Attacke aus und überwältigte mit Unterstützung zweier Freunde den 31-jährigen alkoholisierten Langfinger. Der Tatverdächtige wurde nach einer Blutentnahme einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 überstellt.

Wowereit: Berlin freut sich auf Papst-Besuch

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, erklärt zu den Konkretisierungen des Besuchsprogramms von Papst Benedikt XVI. im September in Berlin: „Der Besuch des Papstes in unserer Stadt ist für alle Berlinerinnen und Berliner ein wichtiges Ereignis. Der Besuch wird in einem würdigen Rahmen stattfinden. Die Berlinerinnen und Berliner und unsere Gäste aus aller Welt werden insbesondere beim Gottesdienst Gelegenheit haben, das aus Deutschland stammende Kirchenoberhaupt in der deutschen Hauptstadt zu erleben. Berlin freut sich auf Papst Benedikt XVI.“ 1996 hatte Papst Johannes Paul II. Berlin besucht.

Zöllner gratuliert Neuköllner Heinrich-Mann-Schule zum Gewinn des „Deutschen Klimapreises“ der Allianz-Umweltstiftung -15.03.2011

Heute zeichnet die Allianz-Umweltstiftung in Berlin bundesweit fünf Schulen mit dem Deutschen Klimapreis aus. Eine von ihnen ist die Neuköllner Heinrich-Mann-Schule (Integrierte Sekundarschule).
Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner wird an der Preis-verleihung in der Allianz Repräsentanz am Pariser Platz 6 teilnehmen.

Das ausgezeichnete Projekt der Heinrich-Mann-Schule setzt sich mit dem Zusammenhang von Stromerzeugung, Stromverbrauch, Klimaveränderung und den Möglichkeiten auseinander, die globale Erderwärmung zu begrenzen. Es überzeugte die Jury unter anderem mit Beiträgen für eine effiziente Beleuchtung in privaten Haushalten und in der eigenen Schule sowie mit einer Umfrage zur Nutzung von Energiesparlampen.

„Ich gratuliere allen Schülerinnen und Schülern zu diesem großartigen Erfolg. Bedanken möchte ich mich bei den Lehrerinnen und Lehrern, welche das Projekt unterstützt haben. Wichtig ist, dass wir bereits bei unseren Kindern die Verantwortung für einen bewussten Umgang mit dem Klima stärken. Wettbewerbe wie dieser helfen, dass der Klimaschutzgedanke auf nahezu alle Unterrichtsfächer in unseren Schulen ausgedehnt wird“, sagte Bildungssenator Zöllner.

Brandstiftung in Wohnhaus – Staatsanwaltschaft lobt Belohnung aus – 15.03.2011

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, bei dem am vergangenen Sonnabend in der Sonnenallee drei Menschen ums Leben gekommen waren, eine Belohnung in Höhe von bis zu 5.000 Euro ausgelobt. Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt. Personen, die an der Tat beteiligt waren, sind von der Belohnung ausgeschlossen.
Wie berichtet, war am 12. März kurz vor 6 Uhr im Treppenhaus eines Quergebäudes in der Sonnenallee 18 ein Brand gelegt worden, bei dem drei Menschen ums Leben kamen und 17 verletzt wurden. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen Mordes und versuchten Mordes sowie besonders schwerer Brandstiftung.
Inzwischen sind die Untersuchungen des Landeskriminalamtes vor Ort abgeschlossen und das nicht mehr bewohnbare Wohnhaus an die zuständige Hausverwaltung übergeben worden.
Die Ermittlungen ergaben, dass verschiedene im Treppenhaus abgestellte Gegenstände vorsätzlich in Brand gesetzt worden waren. Für die Hausbewohner war nur eine Rettung über die Fenster möglich, da der Fluchtweg über das Treppenhaus versperrt war. Bei den Todesopfern handelt es sich um einen 28-jährigen Mieter des Wohnhauses, dessen 26-jährige Schwester sowie deren zehn Tage alten Sohn. Die Frau war mit ihrem Säugling zu Besuch bei ihrer Familie in diesem Haus.
Es ist ein Hinweistelefon eingerichtet worden. Bürger können unter der Telefonnummer 030 4664 – 910510 anrufen, um Hinweise zu geben, die zur Aufklärung der Straftat führen.

Neue Ermittlungsergebnisse zum Feuer in einem Wohnhaus in der Sonnenallee – 13.03.2011

Tatzeit 12. März 2011; Tatort Sonnenallee in Neukölln

Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Neukölln starben am 12. März 2011 drei Menschen.

Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft führten zwischenzeitlich zur Identifizierung der drei Todesopfer.
Es handelt sich um einen 28-jährigen Mieter des Wohnhauses, dessen 26-jährige Schwester sowie deren vor wenigen Tagen geborenen Sohn. Die Frau war mit ihrem Säugling zu Gast bei ihrer Familie in diesem Haus, wohnte dort selbst aber nicht.

Die Untersuchungen des Brandortes ergaben, dass verschiedene im Treppenhaus abgestellte Gegenstände vorsätzlich in Brand gesetzt worden waren. Das durch die Hitzeeinwirkung geplatzte Treppenhausfenster führte zu einer erhöhten Sauerstoffzufuhr und zur Brandausbreitung im gesamten Treppenhaus. Durch die starke Rauchentwicklung erwachten einige Mieter und öffneten ihre Wohnungstüren, wodurch es zu einem „Kamineffekt“ kam und die Flammen auch auf die Wohnungen übergriffen. Für die Hausbewohner war nur eine Rettung über die Fenster möglich, da der Fluchtweg über das Treppenhaus versperrt war. Dem beherzten Handeln eines Bürgers, der noch vor Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte aktiv half, Personen aus den Fenstern zu retten und der professionellen Arbeit der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass keine weiteren Todesopfer zu beklagen sind.

Es ist ein Hinweistelefon eingerichtet worden. Bürger können unter der Telefonnummer 030 4664 – 910510 anrufen, um Hinweise zu geben, die zur Aufklärung der Straftat führen.

Feuer im Hinterhof – Drei Tote – 12.03.2011

Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Neukölln starben heute früh drei Menschen.
Anwohner hatten kurz vor 6 Uhr bemerkt, dass Rauch aus einem Quergebäude eines Mehrfamilienhauses in der Sonnenallee aufstieg und alarmierten die Feuerwehr und Polizei. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen. In einem bereitgestellten BVG-Bus betreuten Polizisten einer Einsatzhundertschaft, Feuerwehrbeamte und Notfallseelsorger insgesamt 31 Personen aus dem Haus. 17 Personen hatten sich leichte Verletzungen zugezogen, unter anderem auch Rauchgasvergiftungen, die vor Ort und zum Teil in Krankenhäuser behandelt wurden.
Ein bisher nicht identifizierter Mann versuchte sich mit einem Sprung aus dem Haus zu retten. Er erlag jedoch noch vor Ort seinen Verletzungen. Die Einsatzkräfte konnten einen 10 Tage alten Säugling und eine bisher nicht identifizierte Frau nur noch tot bergen.
Das betroffene Gebäude ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar.
Die Sonnenallee war zwischen der Hobrecht- und Reuterstraße bis 9 Uhr in beiden Richtungen voll gesperrt. Zurzeit dauern wegen Ermittlungsarbeiten vor Ort die Sperrungen in Richtung Baumschulenweg an.
Es gibt Indizien, die den Verdacht einer vorsätzlichen Brandstiftung begründen. Eine Mordkommission hat in Zusammenarbeit mit dem Fachdezernat für Branddelikte die weiteren Ermittlungen übernommen.
Es ist ein Hinweistelefon eingerichtet worden. Bürger können unter der Telefonnummer 030 4664 – 910 510 anrufen, um Hinweise zu geben, die zur Aufklärung der Straftat führen bzw. wenn sie Fragen zu Angehörigen haben.

Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Betäubungskriminalität – 12.03.2011

Beamte der Direktionen 4 und 5 überprüften in der Zeit von 11 bis 14 Uhr 15 in einer konzertierten Aktion im Volkspark Hasenheide und am Hermannplatz in Neukölln 46 Personen. Sie erteilten 29 Platzverweisungen und leiteten elf Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz ein, u.a. wegen Handels mit Cannabis-Szenetütchen und aufgefundener Einhandmesser. Es konnte Handelserlös in Höhe von 7.330 Euro beschlagnahmt werden.

300 Kilogramm Pyrotechnik sichergestellt – 11.03.2011

Zivilbeamte des Polizeiabschnitts 54 haben in der vergangenen Nacht einen 49-Jährigen in Neukölln wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz festgenommen.
Die Polizisten hörten gegen 2 Uhr im Bereich vom Weichselplatz einen lauten Knall und sahen zwei Männer, die sich in der dortigen Grünanlage befanden. Sie nahmen die Verfolgung der beiden auf und hörten immer wieder Explosionsgeräusche, bevor sie sie einholten. Bei einer anschließenden Überprüfung gab einer der Männer zu, die Knallkörper gezündet zu haben, während sein Begleiter an den Taten nicht beteiligt war. Bei einer freiwillig zugelassen Wohnungsdurchsuchung stellten die Polizisten insgesamt 300 Kilogramm verbotene Pyrotechnik sicher. Entschärfer vom Landeskriminalamt transportierten das sichergestellte Material zum Sprengplatz. Das Fachdezernat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen gegen den einschlägig bekannten 49-Jährigen übernommen.

Kriminelles Duo nach versuchtem Raubüberfall festgenommen – 25.02.2011

Von Zivilpolizisten wurden gestern Mittag zwei Männer im Alter von 28 und 29 Jahren nach einer versuchten Raubtat in Neukölln fest. Das Duo hatte gestern gegen 13 Uhr 30 einen 21-jährigen im Volkspark Hasenheide im Bereich des Ausgangs Wissmannstraße zunächst angerempelt und bedrängt. Dann packte ihn einer der Täter am Hals und forderte Geld. Als der 21-Jährige sich aus der Umklammerung lösen konnte, ließen die Täter von ihm ab und flüchteten in den Park. Der junge Mann alarmierte sofort die Polizei, die die beiden Täter noch im Park anhand der Personenbeschreibung erkannte und festnahm. Zum 29-Jährigen, der sich zum Tatzeitpunkt im offenen Maßregelvollzug befunden hatte, wurde selbiger ausgesetzt. Der 28-Jährige befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft, da gegen ihn ein Haftbefehl wegen Wohnungseinbruchs vorlag.

Mieter bei Wohnungsbrand schwer verletzt – 24.01.2011

Ein 40-jähriger Mieter aus Neukölln musste heute früh mit einer schweren Rauchgasvergiftung nach einem Wohnungsbrand in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Eine 34-jährige Zeugin sah kurz nach 9 Uhr Rauch aus der Wohnung in der Warthestraße emporsteigen und alarmierte die Feuerwehr.
Nachdem die Rettungskräfte der Feuerwehr die Wohnungstür geöffnet hatten, entdeckten sie den bewusstlosen Mann neben seinem Bett. Die Feuerwehr löschte den Brand in der 1-Zimmer-Wohnung, bei dem die Haussubstanz beschädigt wurde.
Als Brandursache wird nach ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt an einem Elektrogerät vermutet.
Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Einsatz gegen die Drogenszene

Beamte des Polizeiabschnitts 53 führten gestern Nachmittag Einsätze gegen die Drogenszene in Kreuzberg und Neukölln durch. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr überprüften die Polizisten im Görlitzer Park und im U-Bahnhof Hermannplatz insgesamt 20 Personen der Rauschgiftszene. Die Beamten sprachen 13 Platzverweisungen aus. Gegen 15 Uhr 30 entdeckten die Fahnder im U-Bahnhof Hermannplatz einen polizeibekannten Rauschgifthändler, der auf dem Bahnsteig der U8 mit einem Mann ein Geschäft abwickelte. Die Polizisten nahmen beide Personen fest und fanden beim mutmaßlichen „Dealer“ 46 verschreibungspflichtige Tabletten. Nach ihrer Identitätsfeststellung kamen beide Männer wieder auf freien Fuß.
Gegen 16 Uhr nahmen die Zivilpolizisten einen Hehler fest, der vergeblich versucht hatte, gestohlenes Parfum an den Mann zu bringen. Als die Beamten die „Hehlerware“ beschlagnahmten, attackierte und beleidigte der 43-Jährige die Polizisten. Bei der Festnahme erlitt der Mann eine Verletzung an der Augenbraue, die am Ort ambulant behandelt wurde. Nach seiner Identitätsfeststellung und einer Blutentnahme kam er wieder auf freien Fuß.

11 Durchsuchungen bei krimineller Rockergruppierung-Waffen und Sprengstoff beschlagnahmt 23.02.2011 – 17:55

In einem Ermittlungsverfahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz mit Bezug zu Mitgliedern und Unterstützern der kriminellen Rockergruppierung „Mongols MC“ haben Ermittler des Landeskriminalamtes Berlin, Kräfte der Direktionen und der Bereitschaftspolizei heute mehrere Wohnungen in Berlin durchsucht. Dabei kam wegen der Gefährlichkeit des mutmaßlichen Täterkreises auch das Berliner Spezialeinsatzkommando zum Einsatz.

Insgesamt nahmen die Ermittler des für Rockerkriminalität zuständigen Fachkommissariates 9 Personen fest und durchsuchten 11 Wohnungen in Berlin und Brandenburg.

In der Wohnung eines Tatverdächtigen fanden die Beamten neben Explosivstoffen auch zwei selbst hergestellte sogenannte „Rohrbomben“.
Die Ermittlungen und Auswertungen der Beweismittel wie auch die Prüfung der Voraussetzungen des Vorliegens von Haftgründen dauern weiter an.

Aufmerksamer Nachbar führte auf die Spur von Kellereinbrechern – Festnahme 22.02.2011

Die Aufmerksamkeit eines Anwohners der Mainzer Straße führte in der vergangenen Nacht zur Festnahme zweier Einbrecher in Neukölln.
Der Mieter hörte gegen 2 Uhr verdächtige Geräusche im Hausflur, blickte durch den Türspion und sah zwei ihm unbekannte Männer, die mit großen und offensichtlich schweren Taschen das Wohnhaus verließen und in unbekannte Richtung davon liefen. Der Mann alarmierte die Polizei und beschrieb die verdächtigen Personen. Etwa zwanzig Minuten später bemerkte die Besatzung einer Funkstreife zwei Männer an der Kreuzung Hermann- Ecke Jonasstraße, auf die die abgegebene Beschreibung passte und die auch zwei Rollkoffer und einen Rucksack mit sich führten.
In den Gepäckstücken entdeckten die Beamten Einbruchs- und gestohlene Bauwerkzeuge sowie Getränkeverpackungen, die die Einbrecher hatten mitgehen lassen. Die Gegenstände wurden allesamt beschlagnahmt.
In dem Mietshaus in der Mainzer Straße stellten die Polizisten vier aufgebrochene Kellerverschläge fest. Eine Kellertür war beschädigt und wies Hebelspuren auf, ohne dass sie geöffnet werden konnte.
Die beiden 34- und 35-jährigen Männer aus Charlottenburg und Baumschulenweg wurden festgenommen und mussten sich einer erkennungsdienstlichen Behandlungen unterziehen. Nach Wohnungsdurchsuchungen, bei denen nichts Verdächtiges gefunden wurde, konnten die Festgenommenen das Gewahrsam verlassen. Sie sehen nun Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Diebstahls entgegen.

Brandstiftung 21.02.2011

Unbekannte haben heute früh eine Mülltonne in Neukölln in Brand gesetzt, wodurch eine Eingangstür eines Mietshauses Feuer fing. Eine 39-jährige Anwohnerin alarmierte gegen 3 Uhr 50 die Feuerwehr in die Stuttgarter Straße, nachdem sie die Flammen entdeckt hatte. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand, durch den die Mülltonne vollständig zerstört und die Hauseingangstür stark beschädigt worden waren. Für die Dauer der Löscharbeiten war die Stuttgarter Straße im Nahbereich des Feuers für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Am Anfang war das Wasser

Neben Brot, Heizung und Strom gehört die Wasserversorgung zu den Grundbedürfnissen der Berliner.
Am 13. Februar fand der Volksentscheid über den Gesetzentwurf zur Offenlegung der Wasserverträge statt.  Rund 2,5 Millionen Berliner waren aufgerufen, an der Wahl teilzunehmen. Der Volksentscheid ist dann erfolgreich, wenn mindestens ein Viertel der Wahlberechtigten zustimmt und er ist bindend.  Diese Quote war mit der Auszählung   für das

Volksentscheid - Wasser
Die Machtinstrumente – Der Wähler entscheidet über Gesetze.Foto: fh

vorläufige Wahlergebnis um 20 Uhr 30 erreicht.

Erreicht ist nun, dass alle Verträge und Nebenverträge offengelegt werden und rückgängig gemacht werden müssen, wenn sie nicht im Sinne dieses Gesetzes abgeschlossen   und offengelegt wurden. Das allerdings wird nicht so einfach gehen, denn wie kann ein Bürgerentscheid  die Unterzeichner zwingen, bereits geschlossene Verträge wieder rückgängig zu machen? Da hat dann das Bundesverfassungsgericht noch ein Wörtchen mitzureden.
Und ob es im Interesse der privaten Investoren von Veolia und RWE ist, mag mehr als fragwürdig sein. Die haben nämlich so gut an den Berlinern verdient, weil sie in Sachen Wasser die Preise auf bundesdeutsches Spitzenniveau getrieben haben.
Die Berliner Wähler haben dem Senat gezeigt, dass sie mit seiner Geheimniskrämerei nicht einverstanden sind und mehr Transparenz in der Politik fordern.
Interessanterweise kommen die Berliner auf die Beine, sobald es um das Thema Wasser geht. So war das Bürgerbegehren »Spreeufer für alle«, auch wenn dieses auf Bezirks­ebene war, ebenfalls erfolgreich.  ro

Mubarak ist weg

Ägypter und andere Araber feiern den Erfolg der friedlichen Revolution in Neukölln

Der ägyptische Perkussionist Mahmoud Fadl hat schon mehrere CDs veröffentlicht, auf vielen Festivals gespielt und lebt seit 1979 mit kleinen Unterbrechungen in Neukölln. Derzeit beschäftigt ihn aber die Revolution in Ägypten mehr als seine Musik. Er freut sich, dass der Mut und das Engagement der überwiegend jugendlichen Demonstranten der Diktatur Mubaraks ein Ende gesetzt hat. An diesem historischen Tag, dem 11.2.2011, hat Mubarak die Macht abgegeben und ist geflüchtet. Mahmoud Fadl hat mit vielen Ägyptern aber auch  anderen in Neukölln lebenden Arabern den Erfolg der friedlichen Revolution gefeiert.

Ägypter in Neukölln – Mahmoud Fadl. Foto: privat

Die Revolution kam für Fadl nicht überraschend, seit Jahren gärte es unter der Oberfläche. Gut ausgebildete junge Leute fanden keinen Job und lebten oft bis zum Alter von 35 Jahren bei ihren Eltern in beengten Wohnverhältnissen. Nur die Günstlinge Mubaraks bekamen die guten Positionen in Staat und Wirtschaft. Fadl hat bei seinen jährlichen Besuchen in Ägypten selbst die Polizeigewalt erlebt und wurde ohne Angabe von Gründen verhaftet und geschlagen.
Mubarak ist weg, aber die Demonstranten werden den Tahrir-Platz trotzdem nicht verlassen, bis all ihre Forderungen erfüllt sind: Pressefreiheit, Freie Wahlen, Freiheit der politischen Gefangenen und Abschaffung der Militärgerichte für Zivilisten.
Es ist noch viel zu tun, bis es wirklich eine echte Demokratie in Ägypten gibt, aber der erste Schritt ist getan. Das Selbstbewusstsein des ägyptischen Volkes kann nicht mehr gebrochen werden. Fadl ist sehr stolz auf die ägyptische Jugend, die das Internet nicht nur zum Chatten benutzt, sondern vor allem, um ihre politischen Forderungen durchzusetzen. Damit hat sie wesentlich zum Sturz des Diktators Mubarak beigetragen.

Maskierte überfallen Lokal

Drei maskierte Täter haben gestern Abend ein Lokal in Neukölln überfallen. Gegen 19 Uhr betrat das Trio das Lokal in der Niemetzstraße und begab sich in den hinteren Bereich, wo ein 32-jähriger Angestellter gerade die Toiletten reinigte. Unter Vorhalt eines Messers sowie einer Pistole zwangen die Räuber den Mann dazu, die Geldkassette herauszugeben. Mit dieser sowie dem Handy des Opfers flüchteten die Kriminellen. Der 32-Jährige blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat ermittelt.

Säugling bei Verkehrsunfall mit Bus verletzt – Berlin.de

Säugling bei Verkehrsunfall mit Bus verletzt

Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einem „BMW“ verletzten sich gestern Nachmittag in Neukölln zwei Fahrgäste und ein Säugling. Gegen 15 Uhr 40 fuhr der 56-jährige Fahrer der Buslinie M 41 an dem Pkw vorbei, der zwecks Parkplatzsuche langsam die Sonnenallee in Richtung Hermannplatz entlang fuhr. Plötzlich scherte der 70-jährige „BMW“-Fahrer mit seinem Wagen nach links aus und kollidierte mit dem Bus, wodurch zwei Männer im Alter von 29 und 39 Jahren zu Fall kamen. Die erlittenen Prellungen wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Außerdem fiel ein unbekannter Fahrgast auf einen Kinderwagen, in dem sich ein drei Monate alter Säugling befand. Der Kleine kam zur Beobachtung in eine Klinik.