Ernst-Abbe-Gymnasium im neuen Gewand

Neuköllns ältestes Gymnasium ist komplett saniert

Zum Abschluss der sechsjährigen Sanierungsarbeiten, die sich auf acht Millionen Euro beliefen, fand am 17. November in der grunderneuerten und jetzt barrierefreien Sporthalle des Ernst-Abbe-Gymnasiums ein gro­ßer Festakt statt.

Abbe swingt.                                                                                                                                                            Foto: bs

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey, die Stadträte Jan-Christopher Rämer und Jochen Biedermann gratulierten dem Direktor Tilmann Kötterheinrich-Wedekind und der Schulgemeinschaft zu den glücklich überstandenen Bauarbeiten und dem teilweise neuen Qutfit der traditionsreichen Schule. Die Bauarbeiten fanden in mehreren Abschnitten statt, damit der Schulbetrieb möglichst uneingeschränkt stattfinden konnte. Die Baufachleute haben die Schwierigkeiten, die sich auf Grund des Denkmalschutzes ergaben, glänzend gemeistert. Auf dem Schulhof, den die Schüler mit entworfen haben, finden derzeit noch kleine Bauarbeiten statt, die im Frühjahr 2018 beendet sein werden.
Die besonders gute Stimmung an diesem Tag wurde durch eine wunderschöne Darbietung des Schulchores unter Leitung von Lisa Wiedekamm und Michael Betzner-Brandt musikalisch bereichert. Der Förderverein und das Schulcafé sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Unter diesen waren neben ehemaligen Schülern auch die ehemaligen Lehrer Zedler, Pfannenstiel, von Ostheim und Michalski. Dieser leitet ehrenamtlich seit 1972 bis heute einmal wöchentlich die Tischtennis AG. Nun gibt es auf dem Schulhof auch die Tischtennisplatten, die sich andere Schülergenerationen schon vor fünfzig Jahren gewünscht haben.
Die Fachräume für Physik, Chemie, Kunst und Musik wurden zum Teil erweitert, so dass mehrere Gruppen gleichzeitig arbeiten und die Materialien sinnvoll gelagert werden können.
Zeitlos prangt das Wandgemälde des ehemaligen Kunstlehrers Joachim Schmettau, der auch das Tanzpärchen am Hermannplatz und den Wasserklops entworfen hat, in der Aula: »Non scolae sed vitae discimus« (Für die Nicht-Lateiner: »Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen wir.«)
Viel Wert wird am Abbe-Gymnasium auf individuelle Sprachförderung gelegt. Weitere Schwerpunkte sind die Naturwissenschaften, Informatik und Robotik, sowie die künstlerisch-musischen Fächer.
Kurz gesagt, ein Gymnasium, wie man es sich besser nicht wünschen kann.

bs
Wer sich das ehrwürdige Bildungsgemäuer genauer ansehen möchte, ist zum »Tag der Offenen Tür« am 11. Januar 2018 herzlich eingeladen.