»Alphabet« feierte Premiere in den »Neukölln Arcaden«

Eine ungewöhnliche Filmpremiere fand am 16. November in den »Neukölln Arcaden« statt. Rixdorfer Kinder, die im Film »Alphabet« mitgespielt hatten, präsentierten sich voller Stolz auf dem roten Teppich vor dem Eingang zum Saal 1 des Kinocenters »Cineplex«.
Zuerst stellte Regisseur Artur Albrecht die jungen Darsteller vor, dann würdigte Kulturstadtrat Jan-Christopher Rämer das Engagement aller Beteiligten.

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Nach dieser Berlinale-würdigen Eröffnung ging es in den großen Saal des »Cineplex«, der mit über 400 Zuschauern sehr gut gefüllt war. Die Spannung stieg, doch zuerst gab es ein kurzes Bühnenprogramm. Dann war es endlich soweit: Film ab für »Alphabet«, den ersten Science Fiction-Film aus Rixdorf.
Der Film spielt im Jahr 2243 und aus Rixdorf wird »Rix Mega City«. »Alphabet« hat seine letzte Gruppenantenne aktiviert. Jetzt ist es nur ein kleiner Schritt hin zur Weltherrschaft. An einem wunderschönen Sommermorgen schließt Lehrerin Fräulein Hummel nichts ahnend die Schule auf, als sich »Alphabet« einschaltet und von ihr Besitz ergreift. »Nanobots« werden erschaffen, das künstliche Gehirn gebaut und die »Alphabet Inc.« will dieses in die Köpfe der Unterdrückten transplantieren. Die Ereignisse überschlagen sich in diesem 15-minütigen Kurzfilm, der voll Spannung und keine Sekunde langweilig ist.
Gefilmt wurde an Rixdorfer Originalschauplätzen wie der Löwenzahn-Schule und dem angrenzenden Spielplatz.
Die Idee zu der Story hatte Artur Albrecht, der auch Regie führte und das Drehbuch schrieb. Tatkräftig unterstützt wurde er dabei vom Produktionsleiter Norbert Kleemann. Auf der großen Leinwand kam auch die Kamera­arbeit von Carsten Voigt und seinem Assistenten Tim Matteschek ausgezeichnet zur Geltung.
Realisiert werden konnte der Film mit Hilfe des »talentCampus Neukölln« und der »Zukunftswerkstatt Rixdorf«, gefördert wurde er von der VHS Neukölln und über das Programm »Kultur Macht Stark«.
Bleibt zu hoffen, dass es der Film in die Programmschiene »Kinderkurzfilm« der »Berlinale« schafft, denn gerade jetzt, wo überall auf die Bedeutung von Bildung hingewiesen wird, kann so ein Film bedeutende Impulse setzen.

pschl